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Wohin mit dem RSS-Feed-Abo im Blog?

Feed-Abonnenten sind für Blogger wichtig. Sie sind regelmäßige Leser des Blogs und sorgen für Kommentare und ein gewisses Community-Feeling auf dem Blog. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, dass auf vielen Blogs das Feed-Abo wirklich schwierig zu finden ist. Ich habe mir deshalb an ein paar – meiner Ansicht nach positiven – Beispielen die Plazierung und Gestaltung des Feed-Abos angesehen und herausgearbeitet, was mir daran gefällt.

Frank Helmschrotts Blog

Frank Helmschrotts Blog:

  • Den RSS-Feed ist in der Seitenleiste weit oben plaziert. Obwohl kein RSS-Icon verwendet wird, ist er leicht zu finden. Das liegt sicherlich auch daran, dass das Layout nicht überladen ist.
  • Es ist ein klarer Call-to-Action vorhanden.
  • Der RSS-Feed ist gruppiert mit Twitter; ein eMail-Abo wird auch angeboten.
  • Eigentlich steht auch die Zahl der Feed-Abonnenten (von Feedburner ermittelt) dabei, zur Zeit des Screenshots hat die Anzeige aber gerade nicht funktioniert.

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Selbständig im Netz:

  • Durch das große RSS-Icon ist der Feed leicht zu finden.
  • Die hohe Anzahl der Abonnenten spornt potentielle Leser an, den Feed ebenfalls zu abonnieren.
  • Ebenfalls ein Call-to-Action
  • Für Leser, die nicht wissen, was ein RSS-Feed ist, wird eine Erklärung angeboten.

Webstandard

Webstandard:

  • Wo guckt jeder Leser einmal hin? Auf den Titel. Dort sollte das Feed-Icon also jedem einmal ins Auge fallen.
  • Wenn die Zielgruppe RSS-Feeds kennt und bereits nutzt, muss man nicht unbedingt viele Worte machen.

Geldkrieg

Geldkrieg:

  • Bei Geldkrieg ist ebenfalls oben in der Headerleiste ein Feed-Icon eingebunden. Zusätzlich gibt es eine weitere Aufforderung, den Feed zu abonnieren, unter jedem Posting (im Screenshot zu sehen). Das kann praktisch sein, schließlich sind es gute Artikel, die die Leser davon überzeugen, den Feed zu abonnieren. Die Aufforderung unter dem Artikel kann also zur richtigen Zeit und am richtigen Platz kommen.

ReadWriteWeb

ReadWriteWeb:

  • Schlicht, platzsparend und dennoch sehr gut sichtbar ist das Feed-Icon bei ReadWriteWeb im Header.

Entrepreneur's Journey

Entrepreneur’s Journey:

  • Yaro Starak sind die Feed-Abonnenten sehr wichtig. Dementsprechend prominent präsentiert er den Feed:
  • Das Feed-Icon sorgt dafür, dass der Feed leicht zu finden ist.
  • Die große Anzahl der Feed-Abonnenten wird ebenfalls prominent gezeigt, nach dem Motto: so viele Abonnenten können nicht irren, dieses Blog muss gut und wichtig sein. Bei einer großen Anzahl von Abonnenten funktioniert das als sehr effektiver Call-to-Action.
  • Yaro belässt es aber nicht dabei: Zusätzlich gibt es einen klaren verbalen Call-to-Action und er verspricht noch einen Bonus: eine kostenlose Kopie seines eBooks. Letzteres habe ich in Deutschland noch nicht gesehen, es könnte aber funktionieren. Denn wer am Feed eines Blogs interessiert ist, interessiert sich vermutlich auch für ein eBook desselben Autors zum selben Thema – und umgekehrt. Möglicherweise macht es den Feed interessant für Leute, die bisher keine Feeds verwenden.
  • Wer RSS-Feeds bisher nicht verwendet, findet direkt darunter einen Link “Help”, unter dem erklärt wird, wie man einen RSS-Feed abonniert.

Fazit

Folgende Punkte sollte man bedenken:

  • Kennt die Zielgruppe des Blogs RSS-Feeds oder eher nicht/nur teilweise? Eventuell kann man neue Abonnenten gewinnen, indem man erklärt, warum ein Feed praktisch ist und wie man ihn abonniert.
  • Wenn die Zielgruppe RSS-versiert ist, kann ein geschickt plaziertes Feed-Icon schon genügen. Je weniger Kenntnisse man voraussetzen will, desto wichtiger ist ein klarer Call-to-Action.
  • Die zusätzliche Plazierung einer Aufforderung, den Feed zu abonnieren, unter den Artikeln kann sinnvoll sein.
  • Man könnte sich Specials ausdenken, um Zielgruppen, die bisher keinen Feedreader verwenden, davon zu überzeugen, den Feed zu abonnieren und so die Zahl der regelmäßigen Leser zu erhöhen.

Auch ich kann in meinem Blog die Präsentation des Feeds noch optimieren und werde mal darüber nachdenken, wie ich das am besten löse.

One Response to “Wohin mit dem RSS-Feed-Abo im Blog?”

  1. Webstandard-Team said:

    Vielen Dank für die Aufnahme in deine Liste! Freut mich, wenn das RSS-Icon im Webstandardblog “ins Auge fällt” ;o)

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